Herzlichen Glückwunsch an unser 600. BdVM-Mitglied – acht Fragen an Valérie Heymans-Bach

Meldung vom 07.05.2014 - 17:24

 

Valérie Heymans-Bach ist Head of Sales bei Club Méditerranée Deutschland – und das 600. Mitglied des Bundesverbandes der Vertriebsmanager e. V. . Wir freuen uns, dass sie sich unserem Netzwerk anschließt und uns in einem Interview ihre Ziele für die Verbandsarbeit im BdVM sowie ihre heutige Sicht auf das Berufsbild des Vertriebsmanagers aufzeigt.

 

Liebe Frau Heymans-Bach, Sie sind das 600. Mitglied des BdVM Wie fühlen Sie sich?

 

Überrascht und geehrt. Es hat etwas Aufregendes, noch im ersten Jahr der Gründung des Verbandes einzusteigen. Vielleicht ist die 600 ab sofort meine Glückszahl?

 

Wie sind Sie auf den BdVM aufmerksam geworden?

 

Eine Kollegin hat mir das Magazin „Der Vertriebsmanager“ ins Fach gelegt. Ich war überrascht von der Qualität des Magazins, sowohl inhaltlich, als auch graphisch. Das hat mich neugierig gemacht.

 

Was waren Ihre Beweggründe Mitglied des BdVM zu werden?

 

Mein Gefühl ist, dass man in der Touristik  viel unter sich bleibt. Das trifft sicherlich auch für andere Branchen zu. Durch die Auseinandersetzung mit branchenspezifischen Problemen kann man leicht den Überblick für die Gesamtaufgabe verlieren. Mir ist es wichtig, eben nicht nur mit Touristikeraugen durchs Berufsleben zu gehen, sondern an Erfahrungen aus anderen Branchen teilzuhaben. Der Gedanke, einen Verband für ein Berufsbild und nicht für eine spezielle Branche zu gründen, hat mich sehr angesprochen.

 

Was sind Ihre Erwartungen an den BdVM, worauf sind Sie neugierig und worauf freuen Sie sich?

 

Ich bin sehr neugierig auf den Erfahrungsaustausch und die Frage, wie viele Anregungen aus anderen Branchen ich tatsächlich für meine Arbeit gut verwerten kann.

 

In welchem Fachgebiet liegt ihr beruflicher Schwerpunkt bei Club Méditerranée Deutschland?

 

Ich leite den Vertrieb. Das heißt, dass mein Team und ich unsere Vertriebspartner (Reisebüros, Veranstalter) unterstützen und wir nach neuen Vertriebswegen suchen. Wir arbeiten daran, Club Med als Erfinder des Cluburlaubs und Traditionsmarke in Deutschland bekannter zu machen.

 

Welchen Stellenwert hat für Sie das Berufsbild des Vertriebsmanagers?

 

Der Begriff ist meiner Meinung nach relativ neu. Er soll sicherlich ausdrücken, dass sich der Vertrieb in den letzten Jahren sehr stark professionalisiert hat. Das Bild des Vertriebs, der nur Produkte „aufschwatzt“ und eher als „lästig“ oder einseitig gesehen wird, hat sich stark verändert.

 

Was bedeutet Vertrieb für Sie persönlich?

 

Vertrieb bedeutet für mich, ein zuverlässiger Partner zu sein. Produkte anzubieten, die man gut kennt und von denen man überzeugt ist. Nur wer begeistert ist von dem, was er verkauft, macht dies auch gut. Guter Vertrieb verlangt nach einer Mischung aus Strategie, Professionalität und Menschenkenntnis.

 

Was ist Ihrer Meinung nach die meist verwendete „Vertriebsfloskel“ im Kundengespräch?

 

Ich habe sehr lange überlegt, welche passende Antwort es für diese Frage gibt. Mir fällt keine ein. An klassischen Beraterfloskeln wie „So wird ein Schuh draus“ mangelt es nicht – eine „Vertriebsfloskel“ hingegen fällt mir nicht ein.