Die Entwicklung muss an immer schnellere Produktzyklen angepasst werden.

Guido Eisfeld
Vertriebsleitung West
TÜV Rheinland Akademie GmbH

Guido Eisfeld arbeit seit September 2016 für Katun Germany, zuvor war er seit 2015 bei der Jansen Bürosysteme GmbH & Co. KG als Vertriebsleiter tätig, das Unternehmen konzentriert sich auf das Lösungsgeschäft im Dokumenten-Workflow. Zuvor verantwortete als Vertriebsdirektor Region West der TA Triumph-Adler Deutschland GmbH die Rekrutierung, Ausbildung und Begleitung einer neuen Generation Projekt- und Lösungsverkäufer (Dokument Consultant) und war zuständig für Entwicklung und Training im Telemarketing und steuerte die Bereiche Partnervertrieb, Software und Sonderprodukte. Außerdem war er verantwortlich für den Healthcare Lösungsvertrieb der TA Triumph-Adler. Zuvor war er Sales Executive bei Hewlett Packard Indigo Germany, Key Account Manager bei DANKA Deutschland GmbH und Vertriebsrepräsentant bei KONICA Business Machines GmbH.

BdVM: Was sind Ihre besonderen Herausforderungen als Sales Director bei Katun?
Eisfeld: KATUN ist Markführer als Hersteller und Entwickler qualitativ hochwertiger alternativer Verbrauchsmaterialien und Verschleißteile für Kopier- und Drucksysteme. Die Branche verändert sich derzeit sehr stark und der Verdrängungsprozess sorgt dafür, dass der Fachhändler immer mehr gezwungen ist seine Erträge im Lösungsgeschäft über unsere Produkte zu erzielen. Die Herausforderung liegt darin die Verfügbarkeit und die Lieferung on demand bis zur Maschine der Endkunden zu gewährleisten, die Entwicklung an immer schnellere Produktzyklen ohne Qualitätsverlust  anzupassen und durch eine hervorragende Betreuung und Beratung im Schulterschluss mit den Dienstleistern die Zufriedenheit der Kunden nachhaltig zu verbessern!

BdVM: Wo sehen Sie ihre Branche in fünf Jahren?
Eisfeld: Wir befinden uns in einem starken Wandel. Auch KATUN muss sich der Herausforderung stellen und über Software und Dienstleistungskonzepte sich vom Wettbewerb differenzieren. In den nächsten 5 Jahren wird sich zeigen wer übrig bleibt und überlebt. Die Gewinner werden Unternehmen sein, die über Mehrwerte ihre Erträge erziehen können. Das wird den meisten nur über Zusammenschlüsse von Kompetenzen und Veränderungsbereitschaft gelingen.  

BdVM: Welche Jobs hatten Sie bevor Sie Vertriebler wurden?
Eisfeld: Habe als Musiker, Gitarrenlehrer, Tontechniker und Produktmanager gearbeitet. Als ich dann für den IT-Bereich tätig und im Projekt "Schulen ans Netz" involviert war, kam ich mit der Fachzeitschrift FACTS zusammen, über die ich Drucker Hersteller wie Konica, Minolta, Kyocera etc. kennenlernte. Das war dann mein Einstieg in den Vertrieb.

BdVM: Meine Ausbildung…
Eisfeld: Nach dem Gymnasium und dem Besuch einer Fachhochschule für Elektrotechnik, habe ich mich im Bereich Marketing weitergebildet, Tontechnik gelernt und später noch eine Ausbildung zum Gross- und Außenhandelskaufmann abgeschlossen.

BdVM: … sollte jeder Vertriebler lernen, weil …
Eisfeld: ... mit NICHTS anzufangen! Nur wer den Druck kennt jeden Tag erfolgreich seien zu müssen, lernt es immer offen für Veränderungen zu bleiben, die Perfektion seines Handwerkes ständig optimieren zu wollen, sein Netzwerk zu pflegen und fremde Kompetenzen zuzulassen. Genau das bringt den Vertriebler früher oder später in die glückliche Situation flexibel und unabhängig zu bleiben! Wenn man dann noch zu seinem Wort steht und seriös und verbindlich handelt, kann ervnicht nur entspannt und glücklich durch leben gehen sondern wird immer erfolgreich sein - dabei bleibt die Definition des individuellen Erfolgs in Deiner Hand. Großartig oder!

BdVM: Mit welcher Person Ihrer Wahl würden Sie gerne essen gehen?
Eisfeld: Robbie Williams

BdVM: Verraten Sie eine Marotte!
Eisfeld: Bin extrem ungeduldig - erwische mich immer wieder dabei.
Aber ich habe das Glück eine wundervolle Partnerin zu haben die mir zeigt, dass es auch anders geht. Man muss das Leben auch mal "wirken" lassen.

Die Fragen stellte Robert Pietsch, Leiter der Geschäftsstelle des Bundesverband der Vertriebsmanager.